Video: Gelände für SciFi Tabletop-Spiele

In diesem Video stelle ich meine Sammlung an Geländestücken für Science Fiction Tabletop Spiele wie Infinity und Five Parsecs from Home vor und rede über ihre jeweiligen Vor- und Nachteile.

Hier ist noch die Liste mit den Links zu den verschiedenen Produkten und Herstellern aus dem Video:

Nachtrag: Five Parsecs from Home (Mission 2 in Bildern)

Wen es noch interessiert, wie es mit Zafira und ihrer Crew weitergeht, findet hier einen Spielbericht in Bildern von ihrem nächsten Gefecht. Nachdem sie sich diesmal einen Auftrag von Biohealth Unlimited gesichert haben, gerät die Crew der Sultana an einen Schwarm mit Klauen und Zähnen bewaffneter Horror-Aliens.

Gespielt: Five Parsecs From Home (4)

Es geht nach dem Gefecht weiter.

Als die Aufregung des Gefechts nachließ musste sich Zafira einen Moment auf die Motorhaube des alten Fahrzeugs setzen, hinter dem sie im Kampf decken gesucht hatte. Sie hielt ihre Hand hoch und beobachte das Zittern, das sich mit dem Abklingen des Adrenalinschubs einstellte. Sie schüttelte den Kopf und wischte den Staub auf der Windschutzscheibe beiseite, um ihrer Hand etwas zu tun zu geben. Ein schwaches Licht blinkte im Inneren des Fahrzeugs. Neugierig versucht sie die Tür zu öffnen, aber das Schloss reagierte nicht. Mit einem Schulterzucken nahm sie ihr Gewehr und schlug die Scheibe ein. Ein Kommunikator lag auf dem Sitz, und ein langsam blinkendes Licht zeigte eine eingegangene Nachricht an, die nie abgerufen worden war. Zafira griff nach dem Gerät, aber Firewall gab ihr keinen Zugriff auf den Inhalt. Hm, vielleicht würde Leila damit etwas anfangen können. Sie steckte den Kommunikator ein und vergaß ihn prompt wieder. Zeit sich um die anderen zu kümmern…

Nach Crewerschaffung, Kampagnenphase und Gefechtsphase geht es nun im letzten Kapitel des Spielberichts um die Nach-Gefechtsphase, indem wir sozusagen „aufräumen“ und die Ergebnisse unseres Gefechts bestimmen. Unser Gelegenheitsjob war erfolgreich und wir haben am Ende das Schlachtfeld beherrscht. Aber eines unsere Crewmitglieder, Suleika, wurde ausgeschaltet und wir müssen unter anderem herausfinden, wie es ihr geht.

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Gespielt: Five Parsecs From Home (3)

Bereit fürs Gefecht!

Zafira beobachtete das Gelände der Station durch das Fernglas. Sand und Staub sammelte sich in tiefen Verwehungen an den Seiten Gebäude, Fenster waren mit Schutzblenden gesichert, alle Türen geschlossen. Ein einsames Fahrzeug drohte langsam vom vorrückenden Wüstensand verschlungen zu werden.

Aisha in Position

Aber verlassen war das Gelände nicht. Auf der anderen Seite der Gebäude konnte sie die Gestalten einiger Söldner erkennen. Die würden sie loswerden müssen, wenn sie die Station sichern wollten. Ein Blick auf das taktische Display zeigte ihr den Rest ihrer Crew. Aisha hatte eine erhöhte Position auf der linken Seite eingenommen, die ihr ein gutes Schussfeld mit ihrem weitreichenden Gewehr ermöglichte. Clarissa, Suleika und Leila waren etwas vor ihr in Deckung. Etwas besorgt überprüfte Zafira die Position von Suleika, die ihr etwas zu begierig darauf war, mit ihren unhandliche Feueraxt in den Nahkampf zu kommen. Aber der wichtigste Teil des Plans war drüben auf der rechten Seite zwischen einige großen Felsen verborgen: Leila hatte das einzige Maschinengewehr der Crew an Djinni angebracht und seine Schaltkreise sowohl mit der Waffe als auch dem alten Gefechtsvisor verbunden, und den Bot damit zu einen mobilen Waffenplattform gemacht. Wenn alles nach Plan lief, würde er in den nächsten Minuten die entscheidende Feuerüberlegenheit liefern.

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Gespielt: Five Parsecs from Home (2)

Auf der Rückseite des 5 Parsecs Buches findet sich ein Überblick über was es bietet.

Zafira trommelte mit den Fingern ungeduldig auf die hochpolierten Tischplatte aus teurem salassianischem Echtholz. Das breite Panoramafenster eröffnete einen prächtigen Blick auf roten Sanddünen, die sich bis an den Horizont erstreckten, aber sie hatte momentan keinen Sinn für die Schönheiten Burakais.

Stattdessen versuchte sie sich auf den Text des auf dem Holodisplay vorbei rauschenden Freelancer-Vertrages von Askari Pharmacorp zu konzentrieren. „Alles nur Standardklauseln,“ kam die ölige Stimme des Konzernanwalts, „nichts, was sie nicht schon ein Dutzend mal gesehen haben sollten.“

„Und das hier?“ Zafira zoomte auf einen Paragraphen unter Dutzend ähnlichen und wischte ihn in Richtung Anwalt. „Auszahlung nur bei etablierter Geschäftsbeziehung prä-Mission? Soll das heißen wir bekommen nur Geld, wenn wir schon VORHER für sie gearbeitet haben?“

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Gespielt: Five Parsecs from Home (1)

Cover der dritten Edition von Modiphius

Ich habe mal wieder ein neues Miniaturenspiel ausprobiert, und nach Rangers of Shadow Deep ist es das zweite Solo-Tabletop. Aber diesmal ging es in die Zukunft und zu den fernen Sternen der Galaxis, mit Five Parsecs from Home von Ivan Sorensen.

Five Parsecs ist eine Art Mischung aus Rollenspiel und Tabletop und zieht seinen besonderen Reiz aus einer großen Menge Zufallstabellen, aus denen man das Gerüst einer Geschichte erwürfelt, dieses in der eigenen Vorstellung mit Leben füllt, das dann als Kampagne wiederum den Missionen einen spannenden Hintergrund gibt und zu mehr als taktischen Übungen macht. Ich denke am besten stelle ich hier den Beginn meiner Kampagne dar, das wird das Konzept am besten erklären.

Ich beginne mit der Charaktererschaffung. Nachdem ich mich für eine volle Mannschaft von 6 Charakteren entschieden habe, muss ich festlegen zu welchen Spezies sie gehören. Neben dem üblichen „Standard“ Mensch und Robotern gibt es einige halb-generische Aliens, die zwar dem spieleigenen Setting entspringen, aber leicht auf andere Hintergründe angepasst werden könnten. So gibt es die stolz-wilde Kriegerspezies, fragile Techniker, mysteriöse Uralte und ähnliches.

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